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Verarbeitungsempfehlungen der Isolierfolie für Wände und Decken

Rollenmaß:

  • Isolierfolie: 1 m Breite, 30 m Länge (30 m²)
  • Isolierfolie-Streifen: 10 cm Breite, 30 m Länge (3m²)


benötigte Menge:

  • zu bearbeitende Wand- und Deckenflächen mit Zugabe für Überlappung (5-10%) und Verschnitt (ca. 5%)


Werkzeuge:

  • Schere, Pinsel, Veloursrolle oder Lammfellrolle, Tapetenbürste, Gummirolle, Nahtrolle, Tapetenspachtel, Schwamm, Lappen


Kleber:

  • Henkel: Ovalit T und ggf. (bei Belastungen mit leicht-flüchtigen Schadstoffen wie z.B. Lösemitteln) Ovalit V bzw. Ovalit B für die Überlappungsbereiche.
    Bezug: Fachhandel für Bodenbeläge
  • Kiesel: Okatmos Star 100 bzw. Okatmos Mega Star
    Bezug: direkt bei Kiesel - nur an gewerbliche Verarbeiter
  • ARDEX: Premium AF 2100

 Verbrauch: je nach Untergrund verschieden; normalerweise ca. 150 - 200 g/m²

Unbedingt nur die hier genannten Kleber einsetzen, weil nur diese sich in wissenschaftlichen Tests als ausreichend gasdicht erwiesen haben!

Der Untergrund soll tragfähig sein wie für sonst übliche Tapeten; ggf. sehr unebene Flächen spachteln bzw. stark saugende Untergründe mit Grundierung vorbehandeln.

10 cm breite Streifen schneiden bzw. fertige Streifen mittig falzen. Ecken und Kanten  bzw. Ixel (z.B. zwischen Decke und Wand oder Zimmerecken) mit Kleber einstreichen und Streifen einlegen, ggf. auch im Bereich späterer Stöße.

Die Bahnen Isolierfolie Valutect in einer Länge entsprechend der Raumhöhe mit einer Schere schneiden. Die Bahnen aufrollen, nicht knicken!

Wand bzw. Decke in einer Raumecke beginnend gut 1 m breit vollflächig einkleistern. Durch vorher oder nachher geklebte Streifen (s. Nr. 2) oder überlappende Klebung (s. Nr. 6) soll überall eine Überlappung sein. Kleber gut ablüften lassen! Dies besonders, weil die Isolierfolie eine extrem hohe Dichtigkeit gegenüber Wasserdampf aufweist.

Bahnen Stoß an Stoß in das Kleisterbett einlegen und mit Gummirolle, Tapetenspachtel od. ähnl. blasenfrei andrücken.

Mit 10 cm breiter Velours-Rolle Kleber 10 cm breit über die Nahtbereiche auftragen und wieder gut ablüften lassen. 10 cm breite Streifen über die Nähte kleben.

Ggf. ist, besonders bei Kleinflächen, auch die folgende Vorgehensweise möglich:

Ab 5 cm vor Ende der vorigen Bahn einen Streifen von 1 m Breite einkleistern. Weitere Bahnen mit 5 cm Überlappung wie 1. Bahn kleben. Nähte ggf. spachteln!

Weitere Gestaltungsmöglichkeiten:

 

Vor dem Übertapezieren oder Überstreichen ggf. die Stöße oder die ganzen Flächen spachteln.

  • Übertapezieren: Die Dekortapete mit möglichst leichtem Kleber (z.B. Zellulose-Kleber) anbringen; vorher möglichst einen Wechselgrund auftragen oder eine Spalt- bzw. Makulaturtapete kleben (oder auch eine Dekor-Tapete mit Spalt-Rücken), damit die Dekortapete bei einem eventuellen zukünftigen Tapetenwechsel leicht zu entfernen ist, ohne die Isolierfolie zu beschädigen.
     
  • Überstreichen: mit jeder handelsüblichen Farbe; möglichst vorher tapezieren wie oben beschrieben

  • Fliesen: Die Isolierfolie (5-lagig) kann mit Fliesen beklebt werden.
     
  • Putz: Auf die 5-lagige Isolierfolie kann Putz aufgebracht werden.
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